Wo Unfertigkeit bestraft wird, wird Reifung verhindert.

Michael Köditz

DIE PÄDAGOGIK

DAS BESONDERE

Lernen vom Leben

fürs Leben

„Alle Erkenntnis beginnt mit dem Staunen, und nur wer von dem Staunen, von dem Verwundern ausgeht, ist auf dem Wege zur richtigen Erkenntnis.“

Rudolf Steiner

Der Waldorf-Lehrplan orientiert sich an den Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen: Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden dem jeweiligen Alter entsprechend ausgebildet.

 

Schulische Bildung als Menschenbildung

Das kleine Kind lebt noch ganz in der Bewegung. Es lernt unbewusst, spielerisch, indem es die Umgebung nachahmt. Der ältere Schüler hingegen übt diskussionsfreudig sein Urteils- und Denkvermögen. Er entwickelt eine eigene Meinung und formuliert erste Ideale auf der Suche nach der eigenen Lebensaufgabe. Die Entwicklung erfolgt demnach in Stufen, die beachtet werden wollen und für alle gleich gelten. Gleichzeitig lässt sich auch die Einmaligkeit jedes einzelnen Kindes jeden Tag aufs Neue erleben. Diese Individualität will ebenso geachtet werden. Der Waldorf-Lehrplan bezieht sich auf das Lebensalter und allgemeingültige Entwicklungsbedürfnisse der Kinder und Jugendlichen.  Gleichzeitig gestalten wir den Unterricht im konkreten Erleben der vielfältig zusammengesetzten Klassengemeinschaft frei und eigenverantwortlich. Individuelle Entwicklungs- und Reifezeiten werden eingeräumt und die damit einhergehende Persönlichkeitsbildung hat einen hohen Stellenwert.

 

GRUNDSCHULE

Umfassende und differenzierte Sinnes- und Bewegungserfahrungen sind die Grundvoraussetzung für eine gesunde körperliche und seelische Entwicklung. So arbeiten wir in den ersten Grundschuljahren mit dem bewegten Klassenzimmer. Stühle und Tische gibt es nicht – dafür jede Menge Raum für freie Gestaltungsmöglichkeiten. Holzbänke und Kissen bilden das Hauptinventar. Aktivität und Ruhe können rhythmisch aufeinander folgen und die Kinder lassen sich durchwärmt, wach und interessiert auf die jeweiligen Lerninhalte ein.

 

  • Bildhaftes Einführen von Schreiben, Lesen und Rechnen.
  • Praktische Tätigkeiten in Ackerbau, Hausbau und traditionellen Handwerksberufen
  • Menschenkunde, Tierkunde, Planzen- und Heimatkunde in vierwöchigen Epochen
  • Tägliches Rezitieren, Singen und Flöten
  • Italienisch und Englisch in Verbindung mit Versen, Spielen, Liedern ab der 1. Klasse
  • Formenzeichnen und Wasserfarbenmalen
  • Modellieren mit Ton und Bienenwachs
  • Stricken, Häkeln, Sticken, Nähen für Jungen und Mädchen

MITTELSCHULE

Die Naturwissenschaften unterstützen die altersgemäße Entwicklung:

An dem groß angelegten Experiment soll der Schüler objektive Begriffe bilden. Er wird in den Prozess des Forschens einbezogen und gelangt dadurch zu einem neuen und vertieften Weltverständnis.

Auch im Gestalten mit Ton, Holz, Stein und Metall arbeiten die Heranwachsenden nicht nur an dem Gegenstand, sondern vor allem an sich selbst: Ein zu kurz gesägtes Brett kann nicht in die Länge diskutiert werden.

 

  • Praxisorientierter Unterricht in Sternenkunde, Ernährungs- und Gesundheitslehre, Biologie, Mineralogie, Physik und Chemie
  • Vierwöchige Epochen in Geografie und Geschichte
  • Deutsch und Mathematik in fortlaufenden Übstunden
  • Gezielter Aufbau von Wortschatz und Grammatik in den Fächern Italienisch und Englisch
  • Orchester- und Chorarbeit
  • Schulbauernhof
  • Arbeiten im Schulgarten
  • Schnitzen, Schmieden, Töpfern, Schneidern, Filzen, Weben für Jungen und Mädchen
  • Erarbeiten eines Jahresthemas nach Wahl mit selbst gestaltetem „Buch“ und Referat vor der Schulgemeinschaft
  • Abschluss der 8. Klasse mit großem Theaterstück und Klassenfahrt

SCHULE

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